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1 ganzer Ochsenschwanz
200g feines, weißes Kalbsbrät
100 g Sahne
1 altbackene Semmel, fein gewürfelt
Olivenöl zum Anbraten
Für die Sauce:
Ochsenschwanzknochen
100g Zwiebeln
100g Karotten
100g Sellerie
Abschnitte der Knoblauchzehen
1-2 reife Tomaten
1 Flasche kräftiger, dunkler Rotwein
6 Pfefferkörner, zerdrückt
Rosmarin, Thymian, Lorbeer
Wacholderbeeren, Salz, Pfeffer, Butter
Guten Appetit !!!
Weinempfehlung:
2004 Quinta de Cabríz, Dao, Portugal
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Den Ochsenschwanz von der unteren Seite her der Länge nach
auslösen. Vorsichtig schneiden, es dürfen keine Löcher
entstehen - das verlangt etwas Übung und Geschicklichkeit.
Am besten eignet sich ein Ausbein- oder kleines Küchenmesser.
Den ausgelösten Ochsenschwanz mit der Außenseite nach
unten so auf die Arbeitsplatte legen, dass ein spitzwinkliges Dreieck
entsteht.
Für die Füllung die Sahne langsam und
vorsichtig (damit die Farce nicht gerinnt) unter das Kalbsbrät
rühren,
zum Schluß die Weißbrotwürfel dazugeben und noch
einmal kräftig durchrühren. Auf den ausgelösten
Ochsenschwanz so auftragen, dass dort, wo die dickeren Knochen
waren, mehr Farce ist; zur Schwanzspitze hin die Füllung dünner
auftragen. Den Ochsenschwanz zusammenrollen und vorsichtig zu seiner
ursprünglichen Form zusammenbinden. In eine schwere Kupferbratform
(eine Reine, die so groß sein muss, dass Gemüse, Knochen
und Fleisch gerade hineinpassen) den Ochsenschwanz und die ausgelösten,
gehackten Knochen (drei-Zentimeter-Würfel) geben.
In Olivenöl
im 230 Grad heißen Ofen anbraten, bis alles hellbraun ist.
Die in Drei-Zentimeter-Würfel geschnittenen Gemüse (Zwiebeln,
Karotten, Sellerie) dazugeben und mehrmals umrühren. Mit dem
Rotwein ablöschen, den Bratensatz vom Boden lösen und
den Topf bis zur Höhe des Ochsenschwanzes mit Wasser auffüllen.
Kräuter und Gewürze dazugeben und schmoren. Dabei das
Fleisch immer wieder begießen, mehrmals drehen und die Sauce
umrühren. Die Hitze so dosieren, dass der Ochsenschwanz nur
leise köchelt. Wenn sich an der Oberfläche viel Fett
absetzt, mit einem Löffel hin und wieder abschöpfen.
Nach drei Stunden sollte der Ochsenschwanz schön weich sein.
Herausnehmen, in Alufolie wickeln und warm stellen. Die Sauce
durch ein Tuch passieren und auf etwa einen Viertelliter einkochen.
Vor
dem Anrichten etwas Butter einrühren und abschmecken. Den
Ochsenschwanz vorsichtig aufschneiden, damit die Scheiben nicht
auseinanderfallen (geht am besten mit dem Elekromesser). Die Scheiben
anrichten und mit der Sauce nappieren. Als Beilage empfehlen wir
Semmelknödel oder Salzkartoffeln. Wirsing, Lauch, Sellerie
und weiße Rübchen eignen sich hervorragend als Gemüse
dazu.
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