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10 Faustregeln für harmonische Wein- & Speise-Liebschaften
1 Die Weinfolge soll ebenso wie die Speisefolge in Aroma und Geschmack sowie in Gehalt und fülle eine Steigerung erfahren. Der Wein soll den Geschmack der Speise unterstreichen, nicht überdecken. Kräftige, würzige Weine passen daher am besten zu einem kräftigen, gut gewürzten Essen.
2 Intensive Gerichte mit Röstaromen vertragen am besten alkoholbetonte und trockene Barrique-Weine.
3 Essig und Zitrussäure (Salat-Dressings) in Verbindung mit säurebetonten Weinen schaukeln sich gegenseitig hoch. Vorsicht !
4 Zuviel Öl kann Rotweinen einen metallischen Geschmack verleihen.
5 Kräftig gewürzte Speisen schmecken in Verbindung mit alkoholischen Weinen noch kräftiger.
6 Fettreiche Speisen werden bekömmlicher mit Weinen, die reich an Gerbstoff, Säure und Alkohol sind. Diese Komponenten regen übrigens Appetit und Verdauung besonders an.
7 Zu leichten, zarten Speisen am besten leichte, trockene oder milde Weine wählen.
8 Achten Sie auf die Sauce, sie ist meist die kräftigste Komponente. Zur Rahmsauce gehört ein körperreicher Weißwein, zur Rotweinsauce/Jus ein kräftiger, würziger Rotwein. Am besten, Sie geben schon beim Kochen einen Schuss des Weines in die Sauce, den Sie später dazu trinken werden.
9 Bewusster Kontrast: Zu sehr scharfen oder stark aromatischen Speisen kann man auch mal sehr fruchtige, säurehaltige und erfrischende Weine probieren.
10 Zu Desserts mit Früchten passen edelsüsse Weißweine oder süße Schaumweine. Nachspeisen mit Schokoloade mögen Port, süßen Sherry oder Madeira.
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